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Wir dürfen uns wieder erinnern!

Mein Brief an Euch alle!

Hallo an alle Plastikrebellen , 

mein Name ist Verena, und ich habe bisher zwei Mal bei dem weltweiten CleanUp von Ozeankind mitgemacht.

Zuerst möchte ich erzählen, wie ich Marina und Micha kennengelernt habe. Ich hörte ihr Interview beim SeaAwareness Kongress 2017 von Nina Premezzi und war von den beiden begeistert. Besonders gefiel mir ihre Begeisterung und ihre Entschlossenheit, die sie auf freundliche und offene Art zum Ausdruck bringen.

Gleichzeitig staunte ich über ihren Mut für ihre Sache einzustehen und sah gewisse Parallelen zu meinem Leben. Ich lebe und arbeite selbständig als Therapeutin in Deutschland. Mein Bedürfnis der letzten Jahre war es, v.a. meine Wertvorstellungen in mein Leben zu integrieren. Besonders am Herzen liegt mir ein Leben mit der Natur und allen Wesen in Respekt und Wohlwollen.

 

Wieso ich selbst zum Plastikrebell wurde

Mit dem Einsammeln von Müll begannen meine Schwester und ich, nachdem sich unser Hund an einer Glasscherbe sehr schwer verletzte. Dieses Ereignis rüttelte uns regelrecht wach. Anstatt den Müll in der Landschaft weiterhin zu ignorieren oder wütend darauf zu reagieren, wollten wir die Situation verbessern.

Was wir zuvor nicht ahnten ist, welch unglaublich gutes Gefühl wir geschenkt bekommen, wenn wir uns für das einsetzten, was wir lieben, eine lebendig schöne Naturlandschaft. Für mich ist es dann auch so, als könne ich dadurch meine Beziehung zur Natur vertiefen. Ich gönne mir draußen Momente, in denen ich mich übe der Melodie der Natur zu lauschen, mich in Achtsamkeit zu üben sowie mein Herz zu öffnen.

Ganz besonders überkommt mich das Gefühl des wahren zu Hause seins am Meer. Ich liebe es vom Wasser ummantelt zu sein, abzutauchen, in das Gefühl von Glückseligkeit einzutauchen und in den Wellen frei zu springen. Aber auch lässt das Meer mich seine Kraft spüren, schenkt mir Leichtigkeit, Unbegrenztheit und Entspannung. Mein bisher schönster Moment war, als ich das erste Mal mit freien Delfinen im Wasser schwamm und wahrnahm, welch unermesslicher Frieden sie ausstrahlen. Die Geschenke der Natur an uns sind paradiesisch.

Es ist gut, dass sich immer mehr Menschen erinnern, dass sie nicht nur Teil dieser Natur sind, sondern auch dass sie abhängig von ihr sind.

Das, was wir jetzt vor uns sehen, ist das Resultat vorheriger Gedanken bzw. Handlungsweisen. Mir ist es wichtig neue Antworten und neue Ursachen zu setzten.

Wasser ist für mich Leben. Und es gibt für mich nichts Schöneres, als diesem Leben zu dienen, eine würdige Verbindung zu meinem Lebensraum einzugehen und eine intakte Beziehung zu pflegen. Ich bin Teil von allem, und ich trage Verantwortung für das Leben, das mir geschenkt wurde.

Was bedeutet verantwortlich sein für mich?

  • Kreisläufe im Ganzen zu betrachten. Wenn ich Plastik konsumiere, trage ich dazu bei, dass Plastik produziert wird. Oder wenn ich meine Nahrung verschmutze, trage ich unteranderem auch zu meinem Kranksein bei.
  • Das eigene Konsumverhalten zu beobachten, indem ich prüfe, ob ich das jetzt wirklich brauche, ob ich es auch gebraucht erwerben oder ausleihen kann. Dankbar zu sein für das, was ich alles habe.
  • Auf Qualität, auf Langlebigkeit, die Entstehung und die Zusammensetzung zu achten.
  • Bewusstheit und Balance ins eigene Verhalten zu bringen.
  • Zeit und Energie in das zu investieren, was mir wirklich von Herzen wichtig ist.
  • Mich nach Gesundheit, Lebendigkeit, Güte, Freundlichkeit, Respekt , Friedfertigkeit, Demut und Liebe auszurichten.

Ich bin sehr froh, stolz und dankbar mit Ozeankind und der ganzen Gruppe in Verbindung zu stehen. Es fühlt sich definitiv richtig gut an, gemeinsam aktiv zu sein.

MAHALO and ALOHA Verena

 

 

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