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Ozeankind – ein Plastikprojekt in der Schule

Ozeankind® Schulprojekt – Umweltprojekt am Gymnasium.

Ein Plastikprojekt in der Schule. Auf die Frage, um wessen Welt es hier eigentlich geht wenn wir über Plastikmüll und den drohenden Plastikkollaps sprechen, kann es nur eine Antwort geben. Es geht um die Welt der Kinder. Um die Welt der Kinder dieser Kinder. Wir müssen jetzt die Weichen stellen und unser Bestmöglichstes tun, um den Menschen die Ihr ganzes Leben noch vor sich haben, keinen Trümmerhaufen zu hinterlassen. Und deshalb war für uns eines klar: eines Tages möchten wir auch mit Schulen zusammen arbeiten. Denn wie wir alle wissen sind Kinder und Jugendliche eigentlich immer der Teil der Gesellschaft, die öfter Recht haben als wir Erwachsenen es wahrhaben möchten. Es sind Kinder, die immer wieder gute Ideen haben – Ideen auf die wir womöglich gar nicht erst kommen würden.

Was sollen wir sagen: der eigentlich nicht näher definierte Zeitpunkt “eines Tages” kam doch bedeutend schneller als vermutet!

Denn direkt nach unserem Auftritt beim Travel Festival im Januar in Leipzig erreichte uns folgende Nachricht:
“Hallo Ozeankind, wir haben euch heute live auf dem Travel-Festival in Leipzig gesehen und wollten Euch für die tolle Arbeit, die ihr leistet danken! Ich absolviere derzeit mein Referendariat in Geschichte und Geographie in einem Gymnasium in Sachsen-Anhalt und habe mich gefragt, ob Ihr Kooperationsangebote oder Konzepte für die schulische Bildung habt? Falls nicht, wärt ihr langfristig an einer Zusammenarbeit interessiert? Ich werde definitiv zur nächsten Gesamtkonferenz die Idee des plastikfreien Tags anbringen. Beste Grüße, Robin”

Wie cool ist das denn?

Ein Umweltprojekt zum Thema Plastikmüll

Das Gymnasium, von dem in dieser Nachricht die Rede ist, hat sich als das Freie Gymnasium Großkorbetha entpuppt.

Ozeankind Schulprojekt Copyright: PAS Robin Remus
Copyright: Robin Remus, PAS

Großkorbetha ist eine Ortschaft und ein Ortsteil der Stadt Weißenfels im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt (Wikipedia). In Großkorbetha gibt es ein Schulkonzept mit dem Namen PAS – wobei die drei Buchstaben P, A und S für Private Allgemeinbildende Schulen stehen. Und das Freie Gymnasium in Großkorbetha arbeitet an einem Umweltprojekt, in dem es unter anderen darum geht festzustellen, inwiefern die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv an einer nachhaltigen Veränderung der Welt mitwirken können. Es sollen Antworten auf die Fragen gefunden werden, wie man selbst die Welt vor der Zerstörung bewahren kann oder welche Möglichkeiten es gibt, es gilt praktische Lösungen für den Alltag oder auch für ganz bestimmte Regionen dieser Welt zu finden.

Ozeankind® in der Schule – wie kam es zur Idee mit Ozeankind® ?

Uns hat dabei natürlich erstmal interessiert, wie das Gymnasium am anderen Ende Deutschlands überhaupt auf zwei Plastikrebellen aus Düsseldorf kommt. Dazu schreibt Robin, sozusagen der inoffizielle Ozeankind®-Botschafter am Freien Gymnasium Großkorbetha: “Ozeankind habe ich auf dem Travelfestival in Leipzig über eine Liveschaltung gesehen, war begeistert von der Idee und habe meine Möglichkeiten für einen Supportbeitrag im eigenen Berufsumfeld gesehen.”

Ozeankind ist dabei nicht nur motivations-stiftend und Rahmengeber des Projektes, sondern gleichzeitig Vorbild für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde. Außerdem wiederum beispielhaft für den Wirkungsgrad einzelner, die noch viel mehr bewegen, wenn sie andere mitreißen.

Ozeankind Schulprojekt Copyright: PAS Robin Remus
Copyright: Robin Remus, PAS

Wir als Ozeankind® geben also einer Projektwoche an einem deutschen Gymnasium einen Rahmen? Kann man mal machen!

Das Projekt findet im Rahmen des Geographieunterrichts in dem Verbund der zwei zehnten Klassen statt. Es schließt damit eine Unterrichtssequenz zu den Kernproblemen des Globalen Wandels und der Nachhaltigkeit in Öffentlichkeit und Privatem. Das Plastikprojekt zielt dabei auf den direkten Wirkungsbereich der Schülerinnen und Schüler ab. Denn während meines Unterrichts konnte ich ein Dilemma anhand unterschiedlichster Themen feststellen. Der Wille der SuS einerseits, die Welt vor ihrer Zerstörung zu bewahren und nach dem Leitbild der Nachhaltigkeit zu nutzen und andererseits eine regelrechte Ohnmacht und Hilflosigkeit, die nicht zuletzt in Trotz, Resignation und Abwehr umschlagen und sich maßgeblich mit Dimension und Multikausalität der globalen Problemstellungen erklären lassen.”

Verschiedene Aufgaben – gleiches Ziel – mittendrin: das Team Ozeankind®

Im Rahmen der Projektvorbereitungen haben wir gemeinsam mit Robin überlegt, wie wir die Schülerinnen und Schüler zusätzlich motivieren könnten. Am Ende war klar – wir brauchen ein Video! Die Klassen wurden in Gruppen aufgeteilt – jede mit eigener Aufgabenstellung.

Entwickelt werden sollen weiterhin …

  • ein Aufklärungsposter zum Thema Plastik
  • ein Info-Plakat für die Schultoiletten zum Thema Mikroplastik in Kosmetika
  • ein Flyer für die Mensa zum Thema “Plastikfrei Leben”
  • ein Konzept für die Schulleitung im Hinblick auf einen Schultag ohne Plastik-Produkte

Für das Team Ozeankind®, also für Samantha, Tim, Justin und Sarah geht es darum, ein Video für Ozeankind zu erarbeiten, in dem ein Konzept für die Arbeit auf den Malediven präsentiert wird!

Wir sind gespannt! Denn wir vermuten dass wir schon bald zurück sein könnten an dem Ort, an dem alles begonnen hat mit Ozeankind®. Und wer weiß, vielleicht können wir dann vor Ort das Konzept oder Teile des Konzepts des Team Ozeankind® direkt umsetzen!

 

 

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