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Mein Weg in die Nachhaltigkeit

Jeder Schritt zählt.

Heute berichtet Alex (25) in einer neuen Folge von “Du bist Ozeankind” von seinem Weg, um die Welt ein Stück besser zu machen. Vielleicht wirst Du auch durch seine Zeilen inspiriert?

Ich muss was tun – aber was?

„Egal, erst mal anfangen!“, war mein Gedanke im Januar 2018 als ich meinen Vertrag als Mediengestalter nicht mehr verlängert habe um stattdessen nach Wegen zu suchen die Welt ein Stück besser zu machen.

Meinen Weg wollte ich dabei auf YouTube dokumentieren um anderen Leuten zu zeigen was man alles machen kann. Nicht um speziell jeden zu einem Veganer zu konvertieren, sondern um eben eine Bandbreite von Optionen aufzuzeigen.

Ganz am Anfang hab ich mir und anderen oft die Frage gestellt, was denn das größte Problem überhaupt ist. Mit dem Hintergedanken dazu eine Lösung zu finden.

Hier die vier häufigsten Antworten:

„Klimawandel“

→ Weniger CO2 produzieren

→ Transport wo möglich auf ÖVPN und Fahrrand umstellen

→ keine Massentierhaltung unterstützen

→ auf Ökostrom umsteigen

„Plastik im Meer“

→ Weniger Plastik konsumieren

→ Unverpackt einkaufen

Müll aufheben 

→ Recycling

„Der Mensch selbst“

Ich denke auch, dass der Mensch ein großer Teil des Problems ist, aber nicht jeder, sondern hauptsächlich der Unwissende – und oft kann dieser gar nichts dafür. Ich selbst bin auch erst mit 24 so richtig dazu gekommen mehr für unsere Umwelt zu tun, weil ich eben mehr und mehr erfahren habe. Also wie könnte man das Problem lösen?

→ Mehr Aufklärung

→ Bildung

→ Erziehung

Während mir also diese Punkte nach und nach klar wurden, hat sich auch mein Leben schleichend verändert. Plötzlich bin ich mit Jutebeutel und Stofftaschen im Unverpackt Laden oder lege Gemüse wieder hin, weil es in Plastik eingepackt oder aus Afrika hergeschafft wurde. Bestelle deutlich weniger Essen und koche deutliche mehr. Regelmäßig gehe ich mit anderen Aktivisten Müll sammeln und Ploggen (Quasi Joggen und Müll aufheben) – durfte unsere Gruppe „Plogging Cologne“ sogar im Morgen Magazin vom ARD vertreten. Nach und nach musste ich meinen Müll immer seltener raus bringen und dabei sind mir zwei weitere Sache klar geworden:

  1. Auf Konsum stützt sich unser Problem
  2. Wir brauchen deutlich mehr Leute, die sich einsetzen.

Also haben wir in Köln den (soon to be) Verein „zerowasteköln“ gegründet um Mitstreiter zu suchen. Gemeinsamen haben wir im letzten Jahr einen Kleidertausch organisiert, einen müllfreien Weihnachtsmarkt, Vorträge in Schulen/Unis gehalten und eine Menge engagierte Menschen getroffen.

Tja und dieses Jahr geht es weiter!

Es ist jetzt ein Jahr her seitdem ich angefangen habe mich so richtig mit den Themen Nachhaltigkeit und Soziales zu beschäftigen, ich habe viel gelernt und bin gespannt was als nächstes kommt.

Mein Leben war immer schon geprägt von Optimismus. Auch wenn ich die „schlimmsten Probleme“ förmlich gesucht habe, dachte ich mir:

„Wir kriegen alles hin, wenn wir es nur wollen!“

Und daran glaube ich auch heute noch, nur bin ich jetzt eben Teil des „Wir“.

Gruß, Alex // Gutmensch

Wenn Du jetzt noch mehr von Alex erfahren willst, folge ihm gern auf Youtube.

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