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Alternativen zu Plastik im Haushalt

Finde hier Deine Alternativen zu Plastik im Haushalt.

Uns geht es doch oft so, wir hören, lesen und sehen viel von dem globalen Plastikmüll-Problem – gucken uns dann bei uns in den eigenen vier Wänden um und sehen eine Menge Plastikmüll oder Gegenstände aus Plastik. Doch man fühlt sich leicht überfordert und weiß oft nicht, wo man anfangen soll. In diesem Beitrag möchten wir Dir einige Alternativen zu Plastik im Haushalt aufzeigen, um Dir zu zeigen was Du ganz leicht austauschen könntest.

Keine Panik, es soll auf keinen Fall (gleich) komplett alles plastikfrei werden. Denn es ist überhaupt nicht nachhaltig, voll funktionsfähige Gegenstände aus Kunststoff aus der Wohnung zu verbannen oder diese gar weg zu werfen. Deshalb richten sich die folgenden Zeilen auch nicht an ZERO-PLASTIK Liebhaber. 😉

“Richtlinien”

Suche nach nachhaltigen Rohstoffen statt Produkte aus und mit Plastik zu verwenden. Welche Produkte kannst du wiederverwenden statt sie nach einmaligen Gebrauch in die Mülltonne zu werfen? Welche Produkte kannst du in fester Form kaufen (dann meist ohne Plastikverpackung)? Kann man die leeren Kunststoff-Verpackungen  von Kosmetika und Co. vielleicht nochmal verwenden? Achte schon beim Einkauf darauf, möglichst wenig unnötigen Plastikmüll zu kaufen.

Alternativen zu Plastik im Haushalt: BAD

  1. Feste Seife statt Flüssigseife aus der Plastikverpackung.
  2. Nutze eine Seifenablage aus Holz oder besorge Dir direkt einen Luffaschwamm (einfach eine Scheibe abschneiden, Seife darauf ablegen, fertig).
  3. Tausche flüssiges Duschgel & Shampoo gegen eine feste Alternative (wir lieben den Duschbrocken) oder selbst machen, es gibt etliche Anleitungen dazu im Netz.
  4. Verwende wiederverwendbare Kosmetikpads aus Baumwolle statt der Wegwerfvariante.
  5. Als Körperlotion-Alternative bietet sich das Allround-Talent Kokosöl an oder fast jedes andere Öl. Auch hier gibt es mehrere DIY-Rezepte für die eigene Creme im Netz. Viele Öle kannst Du auch im Glas in der Drogerie oder im Supermarkt kaufen.
  6. Benutze eine Zahnbürste aus Bambus, Zahnpasta als Tabs oder Puder – auch Zahnseide gibt es mittlerweile plastikfrei.
  7. Wattestäbchen aus Bambus oder 100% aus Baumwolle (gibt es in der Drogerie) – oder wiederverwendbar.
  8. Rasierhobel aus Edelstahl statt der Variante aus Plastik.
  9. Plastikfreies Toilettenpapier, gibt es aus Bambus online oder im Unverpackt-Laden.
  10. Anstelle von Tampons & Binden greife einfach zur Menstruationstasse oder zu waschbaren Binden.
  11. Achte auf Mikroplastik in Kosmetik & Pflegeprodukten. Wähle Naturkosmetik & nutze gern die App Codecheck für den Abgleich.
  12. Handtücher aus Bio-Baumwolle.
  13. Anstelle eines Duschvorhangs aus Plastik gibt es neben der teuren Alternative aus Glas (Glaswand) ein tolles und unfassbar stylisches Upcycling Produkt aus alten Segeln direkt aus Kiel.

Alternativen zu Plastik im Haushalt: Küche

  1. Tausche Einweg-Gefrierbeutel gegen Schraubgläser & Baumwollbeutel. Funktioniert sehr gut.
  2. Nutze anstelle des normalen Backpapiers eine wiederverwendbare Unterlage aus Silikon.
  3. Trinke Leitungswasser und überlege, ob ein Wassersprudler/Wasserfilter Sinn macht.
  4. Verbanne Alufolie & Plastikfolie aus der Küche. Es gibt Wachstücher. Wusstest Du, dass Alufolie zum Gesundheitsrisiko wird, wenn sie mit sauren, fettigen, basischen oder salzigen Lebensmittel in Kontakt kommt?
  5. Kaufe Lebensmittel möglichst unverpackt oder in Papier & Glas.
  6. Nutze noch vorhandene Kunststoff-Boxen, Schraubgläser oder Edelstahlboxen zur Aufbewahrung und möglichen Essens-Resten im Kühlschrank.
  7. Nutze statt konventioneller Teebeutel, ein Tee-Ei oder einen wiederverwendbaren Baumwollbeutel.
  8. Plastikfreie Spüllappen / Schwämme / Bürsten
  9. Komposteimer aus Edelstahl für organische Abfälle
  10. Waschbare Küchenrolle (Tücher) aus Bambus
  11. Taschentücher in der Sammelbox aus Papier statt in vielen kleinen Einzelpackungen. Zumindest für den Schnupfen zuhause funktioniert das wunderbar.
Weitere, allgemeine Alternativen im Haushalt
  1. Augen auf bei der Waschmittel bzw. Putzmittelauswahl im Laden. Greife lieber zu ökologischen Variante oder mische Dir selbst etwas zusammen (Anleitungen im Netz). Kennst du in diesem Zusammenhang schon Waschkampagne?
  2. Verzichte auf Kapselkaffee. Kaffeekapseln sind teuer und eine Umweltkatastrophe. Und nein – sie verrotten nicht.
  3. Hundekot-Beutel aus Papier.
  4. Luft Diffuser oder ein Teelicht mit Duftöl anstelle der Duft- Raumsprays in Plastik.
  5. Noch mehr Tipps & einen leichten Einstieg in das Thema findest Du in diesem Beitrag: Plastikmüll- was kann ich tun?

Wir hoffen, dass dieser Beitrag Dir gezeigt hat dass es in jedem Fall Alternativen gibt. Vieles ist total einfach umzusetzen – man muss nur wollen. Aber mache Dir selbst keinen Stress, suche Dir einen Bereich in Deiner Wohnung aus mit dem Du beginnst und hab Spass bei der Veränderung.

Jeder Schritt hilft und ist sehr wichtig!

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